Mitgliederversammlung: FÖREN zieht Bilanz

Erneuerbare Energien notwendiger denn je

Fören e.V.

Der konsequente Umstieg auf Erneuerbare Energien ist angesichts des Klimawandels und den damit verbundenen schweren Unwetterereignissen notwendiger denn je – so die einhellige Meinung auf der aktuellen Mitgliederversammlung des Förderkreises regenerative Energien im Taunus (FÖREN) e.V. in Niedernhausen. In diesem Sinne sei auch die in 2016 erfolgte Fusion mit dem Verein ProWind Niedernhausen e.V. zur Bündelung der Kräfte und Ressourcen richtig gewesen.

Ein wichtiges Instrument für qualifizierte Informationen zu dem Thema Erneuerbare Energien seien die Internet-Homepages von FÖREN (www.foeren.de) und ProWind (www.prowindkraft-niedernhausen.de), die jetzt auch verknüpft worden sind. Etliche tausend Aufrufe der Seiten – auch überregional – zeigen, wie richtig und wichtig die umfangreichen Arbeiten an der Aktualisierung und Ergänzung der informativen Inhalte gewesen sei – wie der Vereinsvorstand zu den Aktivitäten seit der letztjährigen Mitgliederversammlung berichtete.

Auch die ehrenamtliche Mitarbeit im Fachbeirat des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energien (KEE) des Rheingau-Taunus-Kreises sei in diesem Sinne sehr nützlich. Allerdings wurde hier kritisiert, dass die politischen Mandatsträger des Rheingau-Taunus-Kreises die notwendigen Finanzmittel für das KEE ab 2017 komplett gestrichen hätten, obwohl der Rheingau-Taunus-Kreis auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien noch erheblichen Nachholbedarf habe.

Angesichts des aktuell so dringend notwendigen Umstiegs auf Erneuerbare Energien als Ersatz für die klimaschädlichen fossilen Energien – insbesondere der Kohle – sei die aktive Weiterarbeit von FÖREN sehr wichtig. Dafür brauche FÖREN aber auch möglichst bald weitere Mitglieder und Mitstreiter.

In diesem Zusammenhang wurde auch kritisiert, dass bei den Koalitionsgesprächen in Berlin die Forderung von Bündnis 90 / Die Grünen nach einem raschen Einstieg in den Ausstieg aus der Kohle von CDU, CSU und FDP abgelehnt werde. Gleichzeitig blockieren diese Parteien den zügigen Ausbau der Erneubaren Energien, was bekanntlich bereits die Vernichtung von etlichen tausend Arbeitsplätzen in der Solar- und Windindustrie zur Folge hatte.

 

Eine Arbeitsgruppe aus interessierten Mitgliedern soll sich in mehreren Zusammenkünften mit der Zukunft von FÖREN und mit den erforderlichen Maßnahmen befassen, um auszuloten, ob und wie das bewältigt werden könne. Es sei nach mehr als 25-jähriger Arbeit von FÖREN zur Förderung der Erneuerbaren Energien notwendig, anhand einer Bestandsaufnahme der aktuellen Situation die erforderlichen Maßnahmen und Aktivitäten zu erarbeiten.

Im formellen Teil musste lediglich eine Nachwahl des Kassenwarts erfolgen, da der langjährige Kassenführer Bernd Maurer dies nun in andere Hände geben wollte. Ulrich Hahn erklärte sich dankenswerterweise bereit, diese Funktion kommissarisch bis zur Neuwahl des gesamten Vorstandes im nächsten Jahr zu übernehmen. Da die Kassenprüfer auch wieder die einwandfreie Kassenführung bestätigen konnten, wurde der gesamte Vorstand für seine Arbeit einstimmig entlastet.